21.02.2012

Blöder Schlussatz einer Predigt

» Woelki rief dann die Menschen auf, mit dem Papst gut umzugehen. „Wir wissen, wie leicht es manchem fällt, ihn öffentlich zu kritisieren, ihn für rückständig und für von vorgestern zu halten, während er sich darum müht, durch seinen Dienst, durch sein Wort die Einheit der Kirche zu wahren, sie im Glauben der Apostel zu bewahren, sie zu Jesus hinzuführen, in ihr und der Welt die Würde eines jeden Menschen zu verteidigen, weil dieser doch Ebenbild Gottes ist.“, sagte der Berliner Erzbischof abschließend. «
kath.net

Klingt alles sehr positiv. Das Problem ist häufig nur:

  • Der 'Erhalt der Kirche' ist wichtiger als
  • die Würde des Menschen.

... die ja ohnehin von der Kirche definiert wird. Die weiß, was würdig ist. Genaugenommen interessiert die Würde des Menschen in der Predigt gar nicht, die muss ja nur für die Kirche und die Welt verteidigt werden. Der Mensch selbst wird nicht einmal erwähnt. Geschickt gemacht.

Ähnlich wie: 'Da weiß man, was man hat. Guten Abend!'

Und ja, teilweise muss der Papst natürlich rückständig und von vorgestern sein, um Zölibat und andere Dinge zu verteidigen. 'Das haben wir schon immer so gemacht'. Kommt im 'Management' schon ab und zu mal vor.

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