Von WalterButz, am 10.Oktober.2009
Den Begriff der Sittenlehre können wir vorläufig in Beziehung auf die ihr verwandte Glaubenslehre bestimmen und ihr so ihre Stelle im theologischen Gebiete anweisen. Sie gehören beide dem geistigen Leben des Menschen an, dessen Grundvermögen Erkenntniss, Herz und Thatkraft sind. Die Erkenntniss erhebt sich von der Sinnlichkeit und verständigen Ansicht im Glauben und in der Ahnung zur Erkenntniss des ewigen Seyns der Dinge oder der ewigen Wahrheit. De Wette, 1833, Sittenlehre §1 weiterlesen
Von WalterButz, am 8.Oktober.2009
Im Traume, und schon in jenem Zustande des Deliriums, der meist vor dem Einschlafen vorhergeht, scheint die Seele zum Teil eine ganz andere Sprache zu sprechen, als gewöhnlich.
Gewisse Naturgegenstände oder Eigenschaften der Dinge, bedeuten jetzt auf einmal Personen und umgekehrt stellen sich uns gewisse Eigenschaften oder Handlungen, unter dem Bilde von Personen dar. So lange die Seele diese Sprache redet, folgen ihre Ideen einem andern Gesetz der Assoziation als gewöhnlich, und es ist nicht zu leugnen, daß jene Ideenverbindung einen viel rapideren, geisterhafteren und kürzeren Gang oder Flug nimmt, als die des wachen Zustandes, wo wir mehr mit unsern Worten denken.

Traumdeutung, die Sprache des Traumes (1) weiterlesen